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Neu: Frühkindliche Regulationsstörungen

17.07.2020

Frühkindliche Regulationsstörungen stellen einen wesentlichen, allerdings vermeidbaren Risikofaktor für Kindesmisshandlung dar.

Störungen der Selbstregulation bei Säuglingen  werden nicht selten unterschätzt. In extremen Fällen können sie sich beispielsweise zu einem exzessiven, nicht tröstbaren Schreien oder Verweigern der Nahrungsaufnahme entwickeln. Sie lösen häufig Hilflosigkeit bei den Eltern aus und überfordern die ganze Familie. Fehlende Kenntnisse zu dieser Problematik führen bei verzweifelten Eltern beispielsweise zu der falschen Annahme, dass das Kind bewusst handelt. Diese sowie andere Gründe beeinträchtigen die Eltern-Kind-Beziehung erheblich – und damit eine koregulatorische Unterstützung des Kindes aufseiten der Eltern.  Dies führt bei betroffenen Kindern wiederum zur Verschlechterung der Symptomatik und sie werden - angesichts der extremen Überforderung der Familie - zu einer Risikogruppe für Misshandlung.

Erfahren Sie anhand fiktiver Fallbeispiele, wie Sie als Arzt/Ärztin solche Situationen rechtzeitig erkennen und die betroffenen Familien optimal unterstützen können und müssen. Unter anderem bietet das Modul zahlreiche zusätzliche Informationen zum Weiterlesen, Hilfsmaterialien (wie z.B. Fragebögen, Tipps für Eltern usw.) zum Download, Kontaktdaten der Institutionen, die sowohl Ihnen als Arzt/Ärztin als auch Eltern im Zweifelsfall professionelle Unterstützung geben können.

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